Verküsst und doch verliebt

Frieda: Elli, ich will auch einen Altersruhesitz.
Elli: Frieda, öhmmm, dafür solltest Du vielleicht erstmal alt werden.
Frieda: Elli, ich will es ja nur schon rechtzeitig sagen, nicht, dass du dann überfordert bist.
Elli: Frieda, *lach* eigentlich solltest Du für meinen Altersruhesitz sorgen.
Frieda: Elli, okay … ich rufe mal Dana Summer an und frage sie nach der Adresse.
Elli: ???
Frieda: Elli, schau nicht so fragend, ich kann Dir dazu nicht mehr verraten.
Elli: Frieda, bitte *ganz lieb guck*
Frieda: Elli, nein … ich darf nicht …ich würde sonst bremsen.
Elli: Frieda, bremsen … muss ich das verstehen?
Frieda: Elli, na … wie heißt das auf neudeutsch wenn ich nix verraten darf?
Elli: Frieda, Du meinst Spoilern.
Frieda: Elli, genau … und deshalb darfst Du mir das Buch vorlesen, damit Du weißt warum ich die Dana anrufen muss.

Ich möchte mich bei Dana Summer bedanken, dass ich „Verküsst und doch verliebt “  als Rezensionsexemplar lesen durfte. Meine ehrliche Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst.

Cover:
Oh, es ist einfach zum Verlieben. Alles drauf, was eine wichtige Rolle spielt. Sehr gut gelungen.

Story:
Das irische Dörfchen Fastbel Hill mag zwar nicht der Nabel der Welt sein, doch für Cayla zählt es zu den schönsten Flecken der Erde. Als Kind hat sie stets die Sommerferien dort auf der Farm ihres Grandpas verbracht und verbindet damit unzählige glückliche Erinnerungen. Kein Wunder also, dass sie alles stehen und liegen lässt, um zu ihm zu reisen, als sie erfährt, dass er und die Farm in Schwierigkeiten stecken. Doch kaum angekommen, trifft sie schon auf den ersten Kredithai, der hilflos inmitten einer Schafherde steht und ihr partout nicht verraten will, was er hier zu suchen hat.

Blake kann sich etwas Besseres vorstellen, als einem Wildfremden in irgendeinem Kaff dabei zu helfen, dessen Farm zu retten. Nur seiner Schwester zuliebe hat er seinen langersehnten Urlaub abgesagt, um dem alten Mann juristisch beizustehen.

Doch bereits bei der Ankunft gibt es das erste Problem: Während er von einer Herde Schafe umzingelt wird, muss er sich auch noch mit einer Frau herumärgern, die aus unerklärlichen Gründen eine Aversion gegen ihn zu hegen scheint. 
 
Fazit:
Es geht doch nichts über die Familienbande. Cayla liebt Ihren Grandpa und seine Farm und macht sich sofort auf um ihm zu helfen. Nur … sagen wir mal so, Grandpa freut sich zwar über ihren Besuch, aber richtig rausrücken tut er mit der Sprache nicht, warum die Farm in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Blake kann seiner Schwester nichts abschlagen und so findet er sich in einem kleinen Dorf fernab im Nirgendwo wieder. Blake weiß, dass er gutaussehend ist, aber als er dann doch gleich von einer ganzen Herde Schafe umzingelt wird, wird ihm das doch zu viel. Aber wie entkommen? Zwar kennt er sich mit Trennungen als erfolgreicher Scheidungsanwalt aus, aber Paragraphen helfen ihm in diesem Fall nicht weiter. Cayla ist verwundert … ein Fremder hier und dann auch noch im Anzug und auf dem Weg zur Farm, das kann nichts Gutes bedeuten. Die gute Erziehung mal vergessend, ist sie nicht gewillt ihre Gastfreundschaft sehr großzügig ausfallen zu lassen. Dumm nur, dass der vermeintliche Kredithai, der eigentliche Retter ist. Auch dumm, dass er so verdammt gut ausschaut und Cayla viel zu oft im Kopf rumspukt. Nun ja, die großgeschriebene irische Freundlichkeit, hatte Blake sich anders vorgestellt, auch wenn sie hübsch anzuschauen ist.  Zu was hat er sich da nur überreden lassen? Es kommt aber noch besser … ER, der sonst am Schreibtisch sitzt, steht plötzlich da und repariert einen Zaun und macht sich über diese „Kratzbürste“ Cayla Gedanken. Wenn er wüsste, dass genau diese damit beschäftigt ist ihn unauffällig zu beobachten… Die Romantikerin in ihr, gerät bei seinem Anblick ins Schwärmen, aber die Umstände sind nicht auf Schmusekurs eingestellt. Grandpas Rätsel lüftet sich langsam und Cayla hat damit ganz schön zu knabbern. Gerät doch so einiges ins Wanken. Dana Summer gelingt es mit einer Leichtigkeit uns zu entführen.  Der lockere und flüssige Schreibstil lässt uns eintauchen in diese romantische Geschichte. Gekonnt hat sie aber auch ein paar Überraschungen mit eingebaut, die ich so nicht erwartet hätte und auch die Schafe, wurden immer wieder mit in die Geschichte einbezogen.

Leseempfehlung:
Eine schöne leichte Lektüre, die zum Träumen einlädt. Ein Platz im Schatten, dazu dieses Buch und dem entspannenden Lesevergnügen steht nichts mehr im Wege.

Frieda 4

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