Frieda und der Pool

Elli: Frieda?
Frieda: Hmmm
Elli: Frieda, was ist los mit Dir? Du bist so ungewöhnlich still.
Frieda: Elli, was soll das nun schon wieder heißen? Du stellst mich ja als Krawallhuhn hin.
Elli: Frieda, so meine ich das doch nicht.
Frieda: Elli, wenn Du es so nicht meinst, warum sagst Du es dann?
Elli: *leise flüsternd* Körnerzählerin … Frieda, nun leg doch nicht jedes Wort auf die Waagschale.
Frieda: Elli, klar jetzt bin ich es wieder. Wie wäre es wenn Du Dir vorher überlegen würdest, was so Deinen Mund verlässt.
Elli: Frieda, jetzt komm mal bitte her.
Frieda: Elli, muss da sein und warum?
Elli: Frieda, ja das muss sein weil ich wissen möchte was Dein kleines Hühnerherz betrübt.
Frieda: *stöhn*
Elli: Frieda, jetzt erzähl mal, wo drückt die Kralle?
Frieda: Elli, ich will einen eigenen Pool.
Elli: *staun* Frieda, warum denn? Du gehst doch immer vorne am Dorfweiher baden.
Frieda: Elli, da geh ich nie wieder hin!
Elli: Frieda, warum denn? Da sind doch all Deine Freunde und dieser französische Gast Hahn Claude.
Frieda: *verträumter Blick* Claude. *räusper*
Elli: Frieda, Claude scheint sehr nett zu sein. Du hast mir doch erzählt, dass er Dir das schwimmen beigebracht hat.
Frieda: Oh ja, das hat er. Das schwimmen und auch diverse Notfallmaßnahmen.
Elli: Frieda, was für Notfallmaßnahmen?
Frieda: *rotwerd* *stotter* Kalt abduschen bevor man ins Wasser springt.
Elli: Kalt abduschen, ich glaube der braucht einen Kübel mit Eiswasser um wieder klar denken zu können, dieser Möchtegern Amorgockel.
Frieda: Elli, jetzt rege Dich doch nicht auf, die Notfallübungen haben doch nur zu meinem Schutz und Sicherheit gedient.
Elli: Frieda, das erklärt aber nicht Deine Schamesröte, dem Wunsch nach einem eigenen Pool und die Aussage, dass Du nie wieder an den Dorfweiher gehst. Was war das überhaupt für eine Notfallübung.
Frieda: Elli, ich will darüber nicht reden.
Elli: Frieda, mein liebes Fräulein Huhn … raus mit der Sprache.
Frieda: Elli, Du kannst ganz schon gemein sein. Wo bleibt da mein Recht auf Privatsphäre?
Elli: *lach* Frieda, je schneller Du mir antwortetest, desto schneller kommst Du zu Deinem Recht.
Frieda: Claude, Teich, unter Wasser, Ente, Schnabel, Gelächter…
Elli: Frieda, langsam, langsam, ich verstehe ja nur die Hälfte.
Frieda: *schnief* Elli, das war so fies von dieser Ente. Wir waren alle am Teich, haben Spaß gehabt und waren schwimmen. Dann kam da so einen Ente daher. Schwups, war sie auch im Wasser.
Elli: Frieda, das ist doch bis jetzt nichts schlimmes, da muss doch noch was passiert sein?
Frieda: *unruhig hin du her rutschend* Naja, diese Ente hat sich an Claude rangemacht. Sie ist immer näher an ihn ran geschwommen und hat mich abgedrängt.
Elli: *schmunzel* Klar Frieda, das ist schon sehr fies. Was ist dann passiert?
Frieda: Elli, muss ich das erzählen?
Elli: Frieda, ja das musst Du.
Frieda: Elli, aber nicht schimpfen. Ich bin dann, warum auch immer, stinkig geworden. Dieses *piep*piep* Entlein, hat mich so gereizt. Sie hat mir ständig zugeflüstert, dass ein Küken wie ich nicht mit den großen mithalten kann und Claude würde auf Ihrer Vernaschliste stehen und hat mich dann ausgelacht. Tja, und da habe ich dann rot gesehen. Ich bin abgetaucht und habe die Ente von unten in den Bürzel gehackt. *Kicher* Elli, das hättet Du sehen sollen, wie die gequiekt hat. Mir ist dann die Lust vergangen und habe mich auf den Heimweg gemacht.
Elli: *bemüht ernst zu schauen* Frieda, das war aber nicht sehr nett von Dir. Aber ein Frage, meine Liebe, was für eine Notfallmaßnahme mit Schnabeleinsatz hat Dir Claude gezeigt?
Frieda: *erneut rotwerdend* Schnabel zu Schnabel Beatmung
Elli: Soso, und so rot wie Du wirst hat es Dir gefallen. Eins muss man Claude lassen, er hat das mit dem Kuss clever angestellt.
Frieda: *kicher* Oui.
Elli: Frieda, aber warum willst Du nicht mehr zum Teich gehen?
Frieda: Mensch Elli, ich trau mich da nicht mehr hin, was wenn die mich auslachen und dieser Ente will ich nicht mehr begegnen. Claude, hält mich doch jetzt für völlig verrückt.
Elli: Frieda, das glaube ich nicht, schau mal wer da am Gartentor steht.
Claude: Frieda, ich bin zwar nur ein paar Wochen hier, aber willst Du mein Huhn in dieser Zeit sein? Bitte sag nicht non.
Frieda: Oui.
Elli: Claude, mein Freund und Kupferstecher … ich warne Dich, mehr brauche ich wohl nicht zu sagen.
Claude: Oui, Madame Elli.
Frieda: Elli, ich brauch jetzt keinen eigenen Pool mehr, aber noch ein paar Nachhilfestunden in Sachen Notfallmaßnahmen.
Elli: FRIEDA!!!!!

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