Frieda und die Schauspielkunst

Elli: Wo steckt denn die Frieda schon wieder? Ich habe so das Gefühl, sie geht mir aus dem Weg. FRIEDA, wo steckst Du?
Frieda: Ich tue einfach so, als wenn ich Elli nicht gehört hätte. Ich setzte einfach meine Kopfhörer auf, dann wirkt das glaubwürdig.
Elli:  FRIEDA! Da bist Du ja. Frieda … keine Reaktion. Jetzt ist es aber genug. Wie oft soll ich Dir noch sagen, dass Du nicht ständig diese Dinger auf den Ohren haben sollst. Womöglich hörst Du auch wieder so laut diese fürchterliche Musik. *Kopfhörer runterziehender Weise*
Frieda: *erschreckend herumfahrend* Elli, Du bringst mich noch eines Tages in den Hühnerhimmel.
Elli: Frieda, was ist los? Ich habe das Gefühl du gehst mir aus dem Weg.
Frieda: Elli, das täuscht. Warum sollte ich Dir denn aus dem Weg gehen? Ich habe doch zur Abwechslung mal nichts ausgefressen.
Elli: So, so und warum versteckst Du Dich dann vor mir?
Frieda: Ich? Verstecken vor Dir? …. *räusper*  Elli wie kommst Du denn auf diese Idee? Also wirklich.
Elli: Dann ist es ja kein Problem, dass wir uns gemütlich zusammensetzen und uns bei einem Eis abkühlen. Dabei können wir dann ausgiebig ratschen.
Frieda: Elli, im Prinzip ja wirklich sehr gerne, aber ich habe Halsschmerzen, da sollte ich besser meinen Schnabel halten.
Elli: Halsschmerzen, lass mal sehen *Friedas Schnabel auf reißend* Hmm, ich kann nichts sehen. Also bleibt es beim Eis, das kühlt und lindert bestimmt Deine Halsschmerzen.
Frieda: Elli, was soll das? Du hast doch keine Ahnung wie es in einem Hühnerschlund aussieht.
Elli: Frieda, da hast Du Recht, aber ich habe so eine Ahnung, dass Du mir was verschweigst und nach Ausreden suchst. Raus mit der Sprache, was ist los?
Frieda: *unruhig hin und her hüpfend* Elli, wirklich nichts. Großes Grillhähnchen-Ehrenwort.
Elli: Schau mir in die Augen Frieda und dann wiederhole Dein Ehrenwort.
Frieda: Elli, klar warte, ich setzte mich in Position … Aua, jetzt ist mir doch glatt was ins Auge geflogen, kann es nicht mehr öffnen.
Elli: *Lach* Ich melde Dich jetzt dann doch auf einer Schauspielschule an. Du hast sie dringend nötig. Ich glaube Dir nämlich kein Wort.
Frieda: Mensch Elli, Du bist soooo gemein zu mir. Und da wunderst Du Dich, dass ich Dir nichts erzähle? Du hast ja kein Vertrauen in meine Fähigkeiten. Gut, dass ich nicht auf Deine Meinung angewiesen bin. Pfff ….
Elli: Frieda, jetzt sag bitte nicht, dass Du als Schauspielerin angeworben worden bist. Bei allem Respekt, aber als Schauspielerin bist Du so was von talentfrei.
Frieda:  *grummel* Elli, irgendwann versenke ich ganz langsam und genussvoll meinen Schnabel in Deinen Hintern. 
Elli: Na, na, na, wer wird denn da gleich gewalttätig werden wollen? Beantworte lieber die Frage, Schauspielerin oder nicht?
Frieda: *kleinlaut* Keine Schauspielerin.
Elli: *bemüht nicht zu lachen* Frieda, was sollst Du dann machen, bitte verrate es mir.
Frieda: Elli, ich darf noch nicht über das Projekt sprechen. Es ist noch geheim. Die Vorbereitungen laufen aber auf Hochtouren. Ich bin schon ganz hibbelig.
Elli: Frieda, ich kann schweigen wie ein Grab, bitte erzähl mir genaueres. Bist Du als Fotomodell engagiert worden? Das könnte ich mir gut vorstellen, Dein Federkleid, sieht zurzeit besonders hübsch aus.
Frieda:  Elli nein, ich bin nicht das zukünftige German Top Model Huhn.
Elli:  Frieda, jetzt spann mich doch nicht so auf die Folter, Du machst das ja schon wie die Moderatoren im Fernsehen, immer dieser Spannungsbogen, wenn sie einen Promi interviewen.
Frieda: Elli, woher weißt Du das schon wieder?
Elli: Was soll ich wissen Frieda?
Frieda: Na, dass ich ein Interview mit Eyrisha Summers machen darf. Die bringt doch demnächst Ihren neuen Roman raus und genau dazu darf ICH sie befragen.
Elli: Frieda, das wusste ich nicht. Aber ich finde das toll.  Ja, das ist genau Dein Ding. Du kannst Deinem Schnabel freien Lauf lassen und wirst Ihr so bestimmt ein paar interessante Dinge entlocken. Frieda, ich freue mich für Dich. Besorgst du mir ein Autogramm?
Frieda: Elli, Du meinst wirklich, dass ich das kann?
Elli: Klar Frieda, gegen Deinen Schnabel ist kein Kraut gewachsen. Die Eyrisha kann sich schon mal warm anziehen.  Jetzt verrate mir aber noch, warum hast Du Dich vor mir versteckt?
Frieda: Elli, erst musst Du mir versprechen kein Sterbenswörtchen über das Interview zu verlieren. Es handelt sich um ein Exklusivinterview und die Konkurrenz darf davon nicht Wind bekommen.
Elli: Frieda, ich schwöre, kein Wort kommt über meine Lippen.
Frieda:  Also gut, ich habe mich auf das Interview vorbereitet und habe mir einen Auszug aus dem Buch angehört, damit ich meine Fragen passend stellen kann.
Elli: Frieda, darf ich auch mal hören?
Frieda: Elli, aber denke an Deinen Schwur. Wenn auch nur eine Silbe an nicht autorisierte Ohren gelangt, wirst Du lange nicht sitzen können. Mein Schnabel wird ganze Arbeit an Deinem Hintern leisten.
Elli: *mit dem Hintern an die Wand stellend* Versprochen, keine Silbe verlässt meine Mund, solange es noch Top secret ist.
Frieda: Elli, ich vertraue Dir. Hier, setzt Dir die Kopfhörer auf … dann kannst Du lauschen.

Elli: Wow Frieda, das ist …
Frieda: Elli, hältst Du wohl den Mund. Ich sag nur Schnabel.
Elli: *schluck* Frieda, Lust auf ein zweites Frühstück?
Frieda: Elli, da sage ich nicht nein. Komm ich helfe Dir und wenn wir beide dann ganz alleine in der Küche sitzen, dann können wir uns ausführlich unterhalten.
Elli: Frieda, so machen wir es, ich schließe noch zur Sicherheit alle Fenster und Türen. Nicht, dass sich doch noch ein Lauscher anschleicht.

Frieda mit Kopfhörer

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