Endless – In einem anderen Leben

Frieda: Elli, sag mal gibt es die Unendlichkeit?
Elli: Nun ja Frieda, die Unendlichkeit kennt man in der Mathematik. Warum fragst Du?
Frieda: Ach, nur so.
Elli: Frieda, schau mich an, warum fragst Du? Einfach nur so, gibt es bei Dir nicht.
Frieda: *unruhig hin und her Getrippel* Ich hab nur wissen wollen, ob man das in einer Zeitangabe festmachen kann.
Elli: Frieda, Unendlich kann man nicht mit einer fixen Zahl fixieren.
Frieda: Aber Elli, was soll ich mir den jetzt darunter vorstellen?
Elli: Frieda, jetzt sag mir doch bitte warum Dich die Unendlichkeit beschäftigt.
Frieda: Elli, wie alt bist Du?
Elli: Was hat den mein Alter mit der Unendlichkeit zu tun Frieda?
Frieda: *räusper* Ich will doch nur wissen, wie lange Du noch lebst.
Elli: Frieda, das weiß ich nicht, aber ich hoffe noch sehr lange. Was bedrückt Dich denn, das Du Dir solche Gedanken machst?
Frieda: Ich bin ja noch ein junges Huhn und im Vergleich zu mir bist Du schon Ur, Ur, Ur, Uralt. Da habe ich mir halt so meine Gedanken gemacht, wie lange Du mich noch versorgen kannst.
Elli: Frieda, wenn das Deine einzige Sorge ist, dann lass Dir gesagt sein … mindestens so lange wie es dauert Dich zu rupfen und aus Dir eine schmackhafte Suppen zu kochen.
Frieda: Elli, jetzt beruhige Dich doch.
Elli: *bebende Lippen* Ich bin die Ruhe in Person.
Frieda: Aber warum willst Du dann aus mir eine Hühnersuppe machen? Ich habe ja noch Kükenmaße. Die Suppe schmeckt doch nach nix.
Elli: Das kann ich Dir schon sagen. Deine größte Sorge ist es, wer Dir Körner und frisches Wasser bereitstellt. Ich bin offensichtlich nur Deine Nahrungsbeschafferin.
Frieda: *kreidebleich* Elli, omg das hast Du völlig falsch verstanden. Ich meinte doch nicht diese banal Dinge. Ich meinte doch das liebevolle Versorgen in Form von gemeinsam in der Hängematte chillen. Wenn Du mir was vorliest und ich mich dabei an dich kuschen kann. Ich mache mir da schon so meine Gedanken, wie lange wir das genießen können. Von mir aus kann das alles unendlich sein.
Elli: *feuchte Augen* Frieda, entschuldige bitte. Soweit habe ich gar nicht gedacht. Natürlich hat der Gedanke an die Unendlichkeit etwas faszinierendes, aber ob es erstrebenswert ist … ich weiß es nicht.
Frieda: Elli, hat Du kein Buch das über die Unendlichkeit handelt … also außer dem Mathebuch?
Elli: *lach* Frieda, doch gerade frisch bekommen. Na komm, ab in die Hängematte mit uns beiden und dann gehen wir der Unendlichkeit gemeinsam mal auf den Grund.
Frieda: Elli, das machen wir und ich hoffe wir sind noch unendlich lange zusammen.

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Endless in einem andern leben Amanda Frost

Ich möchte mich bei Amanda Frost bedanken, dass ich „Endless, In einem andern Leben“ als Rezensionsexemplar lesen durfte. Meine ehrliche Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst.

Cover:
Die Farben, der verloren Blick und die Sanftheit hat mich sofort gefangen genommen. Ich musste einfach mehr über diese geheimnisvolle Frau erfahren.

Story:
Mein Name ist Audrey Keen, geboren wurde ich 1766 als Emily Beauchamp im kanadischen Quebec. Ach, was ich noch erwähnen sollte: Ich bin unsterblich! Alle, die ich je geliebt habe, sind tot. So habe ich mich schweren Herzens entschieden, keinen Menschen mehr an mich heranzulassen. Stattdessen habe ich mein Leben der Forschung gewidmet. Bei einer Routineüberprüfung tritt eines Tages dieser junge, ehrgeizige FBI-Agent in mein Leben. Er muss wohl von Anfang an geahnt haben, dass ich etwas zu verbergen habe. Während er nichts unversucht lässt, mein Geheimnis ans Licht zu bringen, vergesse ich in seiner Nähe ab und an, dass ich mich nie wieder verlieben wollte. Aber kann ich ihm vertrauen? Die Geschichte einer großen Liebe! Dramatisch & Erotisch!

Fazit:
Wow, was für eine Geschichte.
Aber  erstmal von Anfang an. Nach dem Klappentext und der blassen Lady, hat sich mein Kopfkino schon mal an die Arbeit gemacht. Ob mein Kopf und Amandas das gleiche Drehbuch hatten, dass verrate ich Euch zum Schluss.
Audrey alias Emily ist eine taffe Frau, die warum auch immer, ständig auf der Hut ist und an keinem Ort sehr lange verweilt. Sie stützt sich in die Forschung und Ihr bester Freund ist ein grünes Meerschweinchen. Tja, bis Kyle ihren Weg kreuzt und  somit nichts mehr ist wie es war. Kyle hat sich ebenso seiner Arbeit verschrieben und für ein ernsthaftes Privatleben, hat er keine Zeit. Er hat ja seien Familie, die Ihm Halt gibt.
Amanda Frost schafft es von Beginn an, mich in der Story zu halten. Der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss und mir persönlich, hat das Ende einen Schock verpasst. Wie oft hatte ich mitgelitten und mitgezittert. Wie oft das erlösende „endlich“ auf den Lippen. Aber genauso oft kam nur ein“ oh nein“ über selbige. Die Rückblicke, auf 250 Jahre Leben, das damit verbundene Wissen und das Schweigen über dieses, ist eine schwere Bürde die da auf Ihren schulten liegt. Dieser neugierige Kyle, macht es Audrey nicht leicht, diese Bürde weiterhin gelassen zu tragen und  Ihre Lippen versiegelt zu lassen. Zu verlockend wäre es, sich endlich mal wieder zu offenbaren. Aber würde er Ihr glauben? So jung, dynamisch und pflichtbewusst wie er ist? Kyle, ist mit der Situation auch etwas überfordert. Warum zieht Audrey Ihn magisch an? Was verheimlicht Sie ihm? Denn, dass sie etwas versucht zu verbergen, das sagt Ihm sein Agenten Gen. Der Kreis schließt sich und ich komme wieder zu meinem Kopfkino zurück. Nein, mein Kopf und Amandas Drehbuch waren nicht im Gleichklang. Weihwasser und Knoblauch schützen Kyle nicht vor Audrey. Was sich Amanda da ausgedacht hat ist einfach fantastisch und um einiges besser als mein einfaches Kopfkino.
Und das Beste daran … Trommelwirbel … es gibt einen Band 2.

Leseempfehlung:
Wir können Endless, In einem anderen Leben nur empfehlen.
Der Schreib- und Erzählstil hat mich so begeistert, dass ich fast das knurren angefangen hätte, wenn ich beim Lesen unterbrochen wurde. Ich danke meinem Mann dafür, dass er meinen Lesetunnelblick kennt und versteht.
Klare Leseempfehlung von uns beiden und volle 5 Friedas.

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