Dont`t worry …

Frieda: Ich war schon lange nicht mehr bei meinem Freund Paymon und Destiny. Ich muss nur noch Elli ablenken und dann könnte ich den beiden einen Besuch abstatten. Ich bin ja schon gespannt welche Fortschritte die beiden gemacht haben. Aber erst muss das Problem Elli gelöst werden.
Elli: Frieda, was ist los Du bist so in Gedanken?
Frieda: *zuckt erschrocken zusammen* Elli, hast Du mich jetzt erschreckt. Da bleibt einem ja fast das Hühnerherz stehen. Willst Du mich umbringen?
Elli: *lach* Frieda, jetzt werde doch nicht gleich so theatralisch.  Als wenn ich mein Lieblingshuhn in den Hühnerhimmel schicken würde.
Frieda: Lieblingshuhn … pfff, kannst Du leicht sagen, wenn Du nur 1 Huhn hast. Ich brauche jetzt Ruhe um mich zu erholen, ich gehe mir etwas die Krallen vertreten.
Elli: Schon gut, ich weiß, Du willst Dich nur wieder vorm Hausputz drücken.
Frieda: So eine Unterstellung. Ich brauche jetzt Ruhe, fühle mal wie schnell mein Herz schlägt, da kann ich jetzt keine anstrengenden Dinge tun, wie Hausputz.
Elli: Ja, ja, geh nur. Ich werde wohl so 3 Stunden brauchen, nicht dass du aus Versehen zu früh nach Hause kommst.
Frieda: Unverschämtheit, liebend gerne hätte ich dir geholfen. *mit empörtem Blick gehend*
Elli: *lach* Frieda ist eine schlechte Schauspielerin.
Frieda: Super, das hat ja perfekt geklappt. Jetzt habe ich 3 Stunden Zeit für meine Freunde. Paymon fährt mich bestimmt mit dieser Höllenmaschine nach Hause. Vielleicht treffe ich auch den Herzensbrecher und seine Flammenwerferin. Na ja, wenn ich ehrlich bin, habe ich mich mit Luzifer und Shyrill ausgesprochen. Die beiden sind ganz lieb und Shyrill weiß Luzi ganz schön zu beschäftigen.  Oh, ich darf nicht vergessen Anuri zu fragen, wann Sie das nächste Mal Raphael treffen will. Der kann einem allerdings auch fast etwas leidtun, so fixiert wie Anuri auf Ihn war. *Kicher* Aber das schadet Luzi und Raphael kein bisschen, dass Sie ein paar Wildfänge abbekommen haben. Ich freu mich schon, wenn ich die ganze Bande wiedersehe. Da fällt mir ein Lied ein und nachdem hier im Wald niemand ist, kann ich es lauthals vor mich hin trällern…

Here`s a little song I wrote
You might want to sing it note for note
Don’t worry
Be Happy
In every life we have some trouble
But when you worry you make it double
Don`t worry
Be Hap …..py,

Verflixt nochmal! Ich sollte besser aufpassen, was da auf dem Weg so rumliegt.
Er: *knurr* Was heißt hier rumliegt?
Frieda: *schaut erschrocken um sich* seit wann kann der Waldboden sprechen?
Er: Seitdem es sprechende Hühner gibt.

Frieda: Also Wald, sprechende Hühner sind doch völlig normal, aber das der finstere Waldschatten spricht ist doch absurd.
Er: Ich bin auch nicht der Waldschatten, sondern Azazel *einen Schritt zur Seite gehend*
Frieda: Der Bücherwurm, der Laborhocker, der …
Azazel: Vorsicht Huhn, ich bin gerade sehr hungrig.
Frieda: *mit zitternder Stimme* … der Freund von Paymon.
Azazel: *Augenbraue nach oben ziehend* Du kennst Paymon? Aus welcher Dimension kommst du? Wer hat Dich geschaffen?
Frieda: Das ist mir jetzt aber peinlich. Ich komme aus der Legebatterie und wenn mich Elli nicht gerettet hätte, dann wäre ich jetzt in der Dimension der Finsternis.
Azazel: *freudloses Lachen* Erzähl Du mir nichts von der Dimension der Finsternis. Wie heißt Du Huhn? Ich frage Dich nicht noch einmal, kennst Du Paymon?
Frieda: Herrgott, wie kann man so übellaunig sein. Mein Name ist Frieda. Tust Du Paymon weh, wenn ich sage, dass ich Ihn kenne?
Azazel: Frieda, wie kommst Du darauf, dass ich Ihm wehtun würde?
Frieda: Na ja, Du schaust so finster, du knurrst mich an, Deine Hände sind zu Fäusten geballt, das macht nicht gerade den Eindruck als wolltest Du kuscheln.
Azazel:  Frieda, ich verspreche Dir, ich tue Ihm nichts, denn er hat in Dir wohl eine ernst zu nehmende Beschützerin.
Frieda: *erleichtert seufzend* Versprich es mir, auf etwas was Dir wichtig ist.
Azazel:  *düster* Was mir wichtig war, habe ich verloren.
Frieda: Na dann, auf das, was in Deiner rechten Hosentasche ist. Hole es raus und schwöre.
Azazel:  *greift in die Hosentasche* Ich schwöre, ich werde Paymon nichts anhaben.
Frieda: Zeig, was hast Du in der Hand?
Azazel: Frieda, Neugierde ist eine schlechte Tugend.
Frieda: Ich bin nicht neugierig, ich bin nur wissensdurstig … Das sollte Dir doch nicht fremd sein, der sein Zuhause in der Bibliothek und im Labor hat. *zufrieden grinst*
Azazel: Du bist ganz schön Vorlaut, kleines Huhn. Jetzt geh aber, ich will hier jetzt alleine sitzen und meinen Gedanken nachhängen. 
Frieda: Erst will ich wissen was Du in der Hosentasche hast und dann, ja dann gehe ich vielleicht.
Azazel:*Augen verdreht* Warum sind Frauen immer so anstrengend und mit einem übermäßigen Redefluss ausgestattet?
Frieda: Das nennt sich Kommunikationseinheiten. Mein heutiges Soll, ist noch nicht mal zur Hälfte erfüllt.
Azazel: Schon gut ich gebe auf. In meiner rechten Hosentasche steckt ein Kristall. So, nun kannst Du gehen.
Frieda: Du Azazel? Warum hast Du was Wichtiges verloren, der Kristall ist doch noch in Deiner Hand? Wenn Du mich fragst, siehst Du aus, als hättest Du Liebeskummer.
Azazel: Nervensäge. Was befähigt Dich dazu, zu wissen, dass ich Liebeskummer haben könnte?
Frieda: Na, ich bin ein Huhn. Ein sehr sensibles Huhn mit Liebeskummererfahrung. Also, wen hast du verloren? Sprich mit mir, ich kann schweigen wie ein Grab. Von mir erfährt keiner etwas.
Azazel: *lacht* Du kannst schweigen wie ein Grab. Dein Plapperschnabel steht ja nicht 2 Sekunden still.
Frieda: Jetzt komm schon, was ist los? Du bist groß, sexy und begehrenswert. Du bist der Traum einer jeden Schwiegermutter und dennoch sitzt Du hier wie ein Trauerkloß rum. *auf seinen Oberschenkel hüpfend*
Azazel: Du gibst keine Ruhe.
Frieda: Nö…
Azazel: Ich habe eine Frau geliebt, wollte es mir aber nicht eingestehen und jetzt, jetzt habe ich sie an einen anderen verloren. Daraufhin habe ich mich verloren und bin in Gefangenschaft geraten.  Aber das Ganze ist nichts für zarte Hühnerohren.
Frieda: Oh, mach Dir um meine Ohren keine Sorgen, die mussten sich schon so manches Anhören.  Denke nur nicht, dass ich nicht merke, dass du ablenken willst. Nee, nee mein Freund, so schnell lasse ich Dich nicht vom Haken. * gemütlich machend auf dem Oberschenkel*
Azazel:  Sag mal Frieda, wie hält es Deine Umwelt mit Dir aus? Und vor allem Paymon, unser steifer Genosse?
Frieda: *Kralle in den Oberschenkel bohrend* Paymon ist ein überaus liebenswürdiger Mensch und mein Freund, also letzte Warnung, überlege es Dir gut, ob Du Dich mit mir anlegen willst.
Azazel: *Hände nach oben hebend* Schon gut, schon gut. Ich habe verstanden, Paymon steht unter Deinem persönlichen Schutz.
Frieda: Gut, dann jetzt weiter … was ist passiert?
Azazel:  Ich wurde von einem Monster in einer finsteren Dimension als Versuchskaninchen gefangen gehalten. Ich kann Dir gar nicht sagen wie lange, Tag und Nacht verschmolzen miteinander und ich verlor das Zeitgefühl. Meine Gedanken drehten sich nur noch darum, wann ich endlich meine Erlösung finde. Als sich wieder die Türe, zu meiner Zelle öffnete, war ich mir sicher, Ich würde keine weiteren Qualen mehr erleiden können und hoffte, dass mich die Finsternis endgültig und unwiderruflich verschlingt. Das Schicksal meinte allerdings, ich könnte noch mehr Last auf meinen Schultern tragen und zeigte kein Erbarmen für mich.
Frieda: *schluck*
Azazel: *trauriges kehliges Lachen* Ich sagte Dir doch, es ist nichts für zarte Hühnerohren. Frieda, es tut mir Leid, aber ich merke ich muss mir auch den Rest von der Seele reden, Du wirst mir wohl noch weiter zuhören müssen.
Frieda: Was ist dann geschehen?
Azazel: Nicht das Monster stand vor mir, sondern eine kleine, blasse und zerbrechliche Frau betrat meine Zelle. Ihre Augen weiteten sich vor Entsetzen, als Sie mich sah. Also, nix mit Traum einer jeden Schwiegermutter.  Dieses Persönchen hat mich noch ein paar Mal besucht und mir dann gesagt, vertraue mir, ich befreie Dich. *kopfschüttel* Diese zierliche Puppe, konnte sich nicht mal alleine auf den Beinen halten und wollte mich retten. Verkehrte Welt.
Frieda: Du tust es wohl immer?
Azazel:  Was tue ich immer?
Frieda: Du glaubst, nur weil Du groß und stark bist, kannst Du alles und wir kleinen, schwachen und von weiblicher Natur, sind bemitleidenswerte Wesen.
Azazel: *räusper* Na ja … vielleicht könntest Du, eventuell , geringfügig , im Ansatz …
Frieda: Papperlapapp, natürlich habe ich Recht und zwar in allem! Lass mich raten, die Kleine hat Dich befreit.
Azazel: *knurr* Ja, das hat Sie. Ohne Sie hätte ich es nie wieder zu meinen Freunden geschafft.
Frieda: Okay, das ist eine traurige Geschichte, die Du mir da erzählt hast, aber ich verstehe immer noch nicht, warum Du hier als Trauerkloß rumsitzt, und eine Aura versprühst, die selbst die Aasgeier fern hält. Und was hat das ganze jetzt mit diesem Kristall zu tun. Du willst mir jetzt doch nicht erzählen, dieses zarte Frauchen, hätte sich einen Kristall verwandelt. Wo ist sie überhaupt?
Azazel: Offensichtlich ist meine Aura nicht für jedes Federvieh abschreckend.
Frieda: Azazel … ich verspüre gerade den unbändigen Drang Dir eine Oberschenkelakupunktur mit meinem Schnabel zu verpassen.
Azazel: Bitte nicht. Sie ist im Haus. Steht unter Bewachung. Nein, sie hat sich nicht in einen Kristall verwandelt, aber sie hat sehr viel Ähnlichkeit mit einem.
Frieda: Bewachung? So dankst Du Ihr es? Dir sollte man erstmal Manieren beibringen.
Azazel: Es dient zu Ihrem eigenen Schutz. Es umgibt sie ein weiteres Geheimnis. Eigentlich sollte ich mich von Ihr fern halten, aber irgendetwas zieht mich immer wieder zu Ihr. Erst muss ich mir über einige Dinge Klarheit verschaffen, dann sehen wir weiter.
Frieda: Wie weiteres Geheimnis?
Azazel: Das erste Geheimnis habe ich gelöst, Sie ist die Tochter von …
Frieda: Ach Du Schreck, ich habe ja völlig die Zeit vergessen! Azazel, sei mir nicht böse, aber ich muss nach Hause. Wenn ich wieder zu spät komme, macht Elli doch noch eine Hühnersuppe aus mir. Du könntest mich nicht schnell ein Stück nach Hause tragen. Ich verspreche Dir auch, unser Gespräch bald fortzuführen, denn ich habe da noch ein paar Fragen.
Azael: My Lady, ganz wie sie wünschen. Selbstverständlich trage ich Ihnen das gewünschte Geleit an, damit Sie unversehrt Ihr Domizil erreichen. So ein wunderbares Huhn, sollte doch dem Verzehr nicht zum Opfer fallen.
Frieda: *kicher* Azazel, ich nehme den Geleitschutz an und so charmant, wie Du sein kannst, schmilzt jedes Schwiegermutterherz.  Azazel, danke fürs bringen und über den Liebeskummer reden wir noch … ich habe es nicht vergessen. Richte Paymon meine Grüße aus. Sag Ihm ich wurde von einem Besuch bei Ihm abgehalten.
Azazel: Ich habe es befürchtet. Grüße richte ich gerne aus, aber den Rest sage ich Ihm nicht. Mir ist mein wiedergewonnenes Leben  doch etwas Wert.  Bis bald Frieda.
Frieda: *Lach* Keine Angst, er wird Dir nichts tun. Bis bald Azazel.
Elli: Oh, da kommt Frieda, ich höre Sie singen. Ach, ich bringe es einfach nicht übers Herz Ihr zu sagen, dass singen nicht zu Ihren Stärken gehört.

Frieda: Here`s a little song I wrote
You might want to sing it note for note
Don’t worry
Be Happy
In every life we have some trouble
But when you worry you make it double
Don`t worry
Be Happy…

Don`t worry Be Happy

 

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