Wenn das mal gut geht …

Elli: Himmel noch mal, was ist das denn für ein Krach in aller Herrgottsfrüh? Wer zetert, dann da wie ein Rohrspatz?
Frieda: *Wut schnaubend* Frechheit! Ignoranz! Wo ist die PETA, wenn man sie mal braucht?
Elli: *duckender Weise* Frieda, hör sofort auf mit Sachen um dich zu schmeißen! Aua, jetzt langt es aber … wenn ich Dich erwische …
Frieda: Ja Elli, stell dich nur auf die Seite dieser, dieser … blonden Buchstabenjongliererin!
Elli: Frieda, von wem sprichst Du?
Frieda: Na, von dieser Frau, die sich für einen Adler *verächtlicher Blick* hält und in Ihrer Freizeit in die Tasten haut.
Elli: Du bist sauer auf eine Klavierspielerin? Sag mal, warum bist Du überhaupt schon auf, es ist gerade mal 7 Uhr morgens?
Frieda: Elli, reiz mich nicht … sonst garantiere ich für nix. Du weißt, dass es nicht ums Klavierspielen geht, sondern um diese blonde Freizeittastaurbedienerin.
Elli: Frieda, meinst Du Eyrisha Summers? Oh, da habe ich gerade ein ganz tolles Interview gelesen, das solltest Du auch mal lesen.
Frieda: Ach lass mich doch in Ruhe. Wegen diesem Interview, durfte ich nicht den Morgengruß machen, dabei hatte ich so viel zu erzählen. *grummel*
Elli: Frieda, wie wäre es, wenn Du uns dann heute Abend eine gute Nachtgeschichte erzählst?
Frieda: Weiß nicht? Da muss ich erst mal fragen ob die Redaktion noch einen Platz für mich frei hat.
Elli: Dann mach das mal.
Frieda: *zum Telefonhörer greifend* Hallo, spreche ich mit der Redaktion von Eyrisha Summers Fanpage? *murmel,murmel* Ja, vielen Dank. Auf Wiederhören.
Elli: Und?
Frieda: Sehr nett die 3 Damen, aber schwierig zu verstehen, da Dorthe, Regina und Sandra gleichzeitig mitgeschnabelt haben. Elli, ich weiß nicht was Du jetzt machst, aber ich muss mal etwas Haushalt machen bis heute Abend.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Abend und hier jetzt mein eigentlicher Morgengruß.             

Eure, wieder friedliche Frieda mit Elli.

 

Frieda: Hmm, ein schlechtes Gewissen habe ich ja schon. *Gänseblümchen rupfender weise* sag ich es der Elli oder sag ich’s Ihr nicht, sag ich es der Elli oder sag ich es Ihr nicht …
Elli: Frieda, was machst Du da? Was hat Dir das arme Gänseblümchen gemacht, dass Du es zerpflückst? Ach schaue Dir doch die Sauerei an.
Frieda: Ich sag es Ihr nicht! *leise vor sich hin murmelnd* Elli, das Gänseblümchen war mein Meinungsfinder, sonst gar nichts.
Elli: Meinungsfinder? Du hättest doch auch mich fragen können, aber wehe Du hättest mir dann die Haare ausgerupft.
Frieda: *stotter, öhm, äh, räusper* …
Elli: Frieda ich verstehe schon, es soll eine Überraschung für mich werden.  Ach Du bist das Beste, liebste und ehrlichste Huhn das ich kenne.
Frieda: *rot anlaufend unter dem Gefieder* Genau Überraschung. Ich bin dann auch mal weiter an der Überraschung planen. Bis später.
Elli: Bis später, sei bitte pünktlich um 18 Uhr wieder da.
Frieda: Das war knapp. Elli gibt mich zur Adoption frei, wenn sie dahinter kommt, dass ich, sagen wir mal etwa so, dass ich die Definition von ehrlich, minimal abgewandelt habe.  Himmel noch mal warum blitzt und donnert es jetzt … schon gut, schon gut … das ich Elli belogen habe. Da wird mir schon noch eine Lösung einfallen, aber jetzt habe ich ganz andere Sorgen.
Anuri: Wo bleibt nur Frieda? Wir waren doch heute hier verabredet.  Jetzt habe ich mich aus den Klauen des Altersheims befreit, nur um hier jetzt im Wald festzustecken.  Die Jungs dort sind einfach nur grrrr … die lassen mich keinen Augenblick aus den Augen, nichts kann ich machen ohne auf Schritt und Tritt bewacht zu werden.* Lach* Ich werde das Gesicht meines Bruder nicht vergessen, als ich sagte,  ich bräuchte dringend Hygieneartikel und ich meine nicht die Zahnbürste. Köstlich, wie sie alle dastanden und auf einmal jeder was ganz wichtiges vorhatte. Zähneknirschend bekam ich Ausgang bis 18 Uhr. Jetzt sollte Frieda aber langsam kommen, die Zeit läuft schon davon.
Frieda: *schnauf*  *Kralle in den Boden rammend und schlitternd zum Stand kommend* Anuri, ich habe es geschafft. Elli war wieder etwas anhänglich und mitteilsam.
Anuri: Frieda, warum soll es Dir besser ergehen als  mir. So und jetzt lass uns losziehen, ich will shoppen.
Frieda: Anuri, hier geht’s lang. Wie lange hast Du Ausgang bekommen? Ich muss um 18 Uhr wieder zu Hause sein.
Anuri: Super, das muss ich auch.
Frieda: Das schaffen wir locker. Was willst Du alles shoppen?
Anuri: Tampons, Intim Waschlotion …
Frieda: Du willst was kaufen?
Anuri: Wenn ich ohne das heimkomme, bekomme ich Ärger, das war der Grund warum ich überhaupt alleine raus durfte.  Ach, und ein paar heiße Klamotten brauche ich auch noch. Frieda, wo willst Du hin?
Frieda: * schluck* Buchhandlung.
Anuri: Echt jetzt?  Gut, wenn wir dann noch Zeit haben, gehen wir in die Buchhandlung. Aber jetzt erst mal auf, an die Wühltische.
Frieda: Anuri, das ist doch kein Rock, was Du da in der Hand hältst, das ist ein etwas breiterer Gürtel. Sowas kannst du doch nicht anziehen und das Top ist mindestens 3 Nummer zu klein. Da sieht man ja jede Pore durch. *erschrockener Blick* und Nein, ich ziehe keine schwarzen Lederhotpants an.
Anuri: Frieda, jetzt mach Dich mal locker. Ich brauche noch ein Paar Schuhe und dann können wir weiter ziehen. Wie gefallen Dir diese hier?
Frieda: Willst Du die im Garten zum Rasenbelüften anziehen? Das sind die reinsten Folterinstrumente. Ich stecke meine Krallen nicht darein.
Anuri: *kicher* Ein sprödes Kriegerhuhn.
Frieda: Spröde, ich, das nimmst Du sofort zurück, Du launisches, verzogenes  Biest.
Anuri: Frieda, komm tut mir Leid, lass uns was trinken gehen.
Frieda: Du zahlst aber!
Anuri:  Klar, ich lass die Kreditkarte meines Bruders glühen.  Schau mal, da vorne der Club, der sieht doch einladend aus. Gut, dass ich mein neues Outfit gleich angelassen habe.  Der Türsteher dürfte also keine Probleme machen.
Frieda: Nur über meine Leiche betrete ich diesen Sündenpfuhl.
Anuri:  Frieda, ich sag nur spröde. Jetzt komm schon, wir haben eh nicht mehr viel Zeit.
Frieda: Aber nur unter Protest … welcher sofort von der lauten Musik im Keim erstickt wurde. Puh, ist hier viel los und das um diese Tageszeit. Herzlich willkommen zur Happy Hour am afternoon . Was darf ich bringen? Ich blickte in das Gesicht einer Barbie mit falschem Lächeln. Ich hätte gerne ein paar Körner.
Barbie: Darf ich mal Ihren Ausweis sehen?
Frieda: Warum? Ich wüsste nicht warum ich Ihnen denn zeigen sollte. Ich will schließlich nur ein paar Körner.
Barbie: Alkohol an Minderjährige ist verboten.
Frieda: Das sehe ich genauso. Gut das wir das geklärt haben und jetzt bitte die Körner, aber flott.
Barbie: *laut durch den Raum schreiend* CHEF
Frieda: Bei dem Lärm hört Sie doch keiner … *Mund offen stehen bleibt*
Chef: Was für ein Problem gibt es hier?
Frieda: Ihre Barbie, ist leider nicht in der Lage, mir ein paar Körner zu bringen. Sie sollten Ihr Personal sorgfältiger auswählen.
Chef: Barbie, ich übernehme hier.
Frieda: Oh, hab ich das Schild übersehen, hier bedient der Chef selbst? Wo bleiben also meine Körner und wo verflixt nochmal ist Anuri abgeblieben? ANURI … ANURI …
Chef: Jetzt schreien Sie doch nicht so.
Frieda: *zornig* Also, Barbie darf schreien und ich nicht … und ich dachte immer der Kunde ist König.
Chef: *mit glühendem Blick* der Kunde ist König, wenn er sich zu benehmen weiß.
Frieda: Also, das ist doch die Höhe, sie ungehobelter  … Anuri? Himmel nochmal was macht sie da? So stehen Sie doch nicht so rum, schauen Sie lieber, dass sich die anderen Gäste benehmen. Die Hände dieses Mannes haben aber so gar nichts am Hintern meiner Freundin zu suchen. Jetzt gehen  … sie schon … Wo ist er hin? Wie kann man nur so lautlos verschwinden.
Chef: *plötzlich wieder auftauchend* Ist das Ihre Freundin?
Frieda: Anuri, was ist mit Dir? Oh, Oh, das gibt Ärger.  Anuri *Wangen tätschelnd* komm zu Dir. Sprich mit mir.
Chef: Sie ist noch etwas müde, es kann sein, dass Sie ein paar K.O. Tropfen bekommen hat. Lassen wir Sie etwas schlafen. Ich bleibe bei Ihnen und passe auf.
Frieda: K.O. Tropfen … ich wusste das dies hier eine Lasterhöhle ist. Jetzt brauch ich dringend ein Korn. Herr Gott, jetzt erschrecken Sie mich doch nicht ständig. Man könnte ja meinen, Sie bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit. Für das bloße Auge nicht sichtbar.
Chef: *charmantes Lächeln* Ich wollte nur die Wünsche meiner Gäste so schnell wie möglich erfüllen. Hier Ihre gewünschten Körner. Darf ich mich vorstellen, mein Name ist Raphael und ich bin der Besitzer dieses Clubs. Die Körner gehen aufs Haus. Sozusagen zur Begrüßung. Verrät die hübsche Lady mir Ihren Namen?
Frieda: *rot werdend* Ich heiße …
Anuri: Anuri, ist mein Name. Danke für den Korn, ich habe einen ganz trockenen Hals.
Frieda: Frieda … Korn, ich sehe kein Korn
Raphael: Entschuldigung Frieda, aber hier auf dem Tablett stehen bzw. standen 5 gefüllte Gläser mit Korn, jetzt sind es noch 2, nein 1.
Frieda: Ich wollte ein Korn zum Essen und nicht zum Saufen. Anuri, was machst du denn jetzt? Geh sofort von Raphael runter. *hilflos am Ärmel ziehend* Anuri, benimm Dich doch. Raphael jetzt mach doch was.
Raphael: Frieda, würde ich ja, aber die hängt wie eine Klette an mir. Weiber, das hat mir gerade noch gefehlt.
Frieda: Anuri, man könnte meinen,  in Deinem Top ist ein Magnet eingebaut, so fühlst du Dich von Raphael angezogen. Aber ehrlich, der macht nicht gerade einen sehr glücklichen Eindruck.  Das ist ja wie verhext. Irgendwie muss ich Anuri doch zur Vernunft bringen. Sie hat mir doch erzählt, dass sie keinen Knoblauch mag, sie kann ihn nicht mal riechen, deshalb durfte ich ja auch keinen kaufen, aber in jeder guten Küche gibt es Knoblauch … Raphael, ich weiß wie wir sie wieder zur Besinnung bekommen, habt Ihr Knoblauch in der Küche?
Raphael: *ganz bleich werdend* Knoblauch …  Nein, der wird in unserem Hause nicht geführt. Frieda, es muss noch eine andere Lösung geben.
Anuri:  Frieda, ich träume von einem schönen Mann mit glühenden Augen und einer unstillbaren Leidenschaft. Er hält mich in seinen starken Armen und ich spüre seinen Atem an meinen Lippen.
Raphael: Frieda, spricht sie von mir?
Frieda: Raphael, ich fürchte ja.
Raphael: *stöhn*
Frieda: Anuri, Prinzessin wach auf, sonst küsst Dich gleich mein Schnabel. Hilft nix, Raphael, am besten hältst  Du Dir schon mal die Ohren zu. *Mit voller Wucht den Schnabel in die Flanke rammend*
Anuri:  Frieda spinnst Du? *aufspringender Weise*
Frieda: Raphael, geh bitte auf Abstand, ich fürchte ich kann Anuri nur kurzfristig von Dir fern halten.  Wir machen uns jetzt ganz schnell auf den Heimweg. Bis bald Raphael.
Raphael: Bis bald Frieda, du darfst gerne auch alleine kommen.
Anuri: Nix da, Du gehörst mir. Am besten bleibe ich gleich da.
Frieda: Anuri, wir müssen dringend heim. Wir bekommen beide Ärger und für die nächsten 100 Jahre Hausarrest.
Raphael: *zufriedenes Grinsen* Schöne Vorstellung…
Frieda und Anuri: *böses Anfunkeln*
Frieda: Anuri, lass uns gehen, das Altersheim wird sonst sehr besorgt sein.
Anuri: Mein Bruder, wie spät ist es? 17.45 Uhr das schaffen wir nie.
Raphael: Nun ja, ich könnte Euch ja …
Frieda und Anuri: Danke, das Angebot ist angenommen. Wo steht der Wagen? Du kannst Ihn Dir ja dann im Wald abholen.
Anuri: Frieda ich fahre.

Elli: Frieda, pünktlich auf die Minute. Du bist nicht nur das Beste, liebste und ehrlichste Huhn, Du bist auch absolut verlässlich. Jetzt erzähl aber, was hast Du so dringendes erledigen müssen?
Frieda: Ach Elli, jetzt machst du mich aber verlegen.*schwitz* Ich bin zur Meinungsfindung etwas spazieren gegangen und habe mich dann an einen Baum gesetzt zum Nachdenken … Naja und dann bin ich eingeschlafen.
Elli: *lach* Frieda, dann ist ja gut, dass Du noch rechtzeitig wachgeworden bist. Hast Du Lust, das wir gemeinsam was kochen? Ich hätte Appetit auf Knoblauch Spagetti.
Frieda: Elli, das ist eine tolle Idee.

Frieda: Psst … kommt mal etwas näher. Elli, darf ja nix mitbekommen, sonst bin ich echt geliefert. Also, wie Anuri an dem Raphael geklebt hat, da hat er mir schon etwas leid getan. Der scheint echt ein ganz netter zu sein.

Elli: Frieda, sag mal drückst Du Dich vor dem Abwasch?

Frieda: Frechheit Elli, so etwas zu behaupten, ich habe mir nur ein frisches Geschirrtuch geholt. *flüster* Leute Ihr seht, ich muss Elli helfen, aber hier habe ich noch ein paar Informationen zu Raphael 🙂

Steckbrief Raphael

Seelenkrieger Raphael

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2 Antworten zu Wenn das mal gut geht …

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