Erkenntnis

Müde, geschafft, ausgelaugt und kurz vor der Reizstufe „Alarmstufe Rot“, kam Ich gestern nach Hause. Der Arbeitstag war kein Zuckerschlecken und das simple erwerben von Lebensmittel, stellte sich als Trainingseinheit für eine Nahkampfausbildung heraus. Ellenbogen Checks, Einkaufswägen die es auf Waden abgesehen haben, Tretminen in Form von Bananenschalen, verbale Kampfkunst im Verteidigen seiner Beute und Personal, dass den Charme und die Wärme des Südpols ausstrahlte. Ich wollte nur noch eins … nach Hause und meine wohlverdiente Ruhe haben. Es hätte auch klappen können, wäre da nicht die laute, depressive Beschallung und eine heulende Frieda gewesen.

Elli: Frieda, was ist los? Keine Antwort, war ja klar bei dem Lärm, also erstmal durch den Berg von gebrauchten Taschentüchern, hin zur Anlage, um diesen Lärmpegel abzustellen. Oh, welche eine Wohltat für die Ohren. Frieda, was ist denn los?
Frieda: *schnief, schneuz* Ich bin so unglücklich, so ein Mistkerl, so ein Höllensohn …
Elli: Frieda, jetzt komm erst mal auf meinen Schoß, Du zitterst ja. So, und jetzt nochmal ganz langsam.  Was ist den passiert und wer macht Dich unglücklich?
Frieda: Na er, wer denn sonst? * hysterisch kreisch*
Elli: Echt jetzt , so genau wollte ich es nicht wissen. Die Flut von Informationen muß ich jetzt erstmal verdauen.
Frieda: Elli, Du bist soooo unsensibel, Du bist nicht besser als ER
Elli: Frieda *ungeduldiger Blick* zügel Dich, Ich frage jetzt noch einmal, was ist heute passiert? Putz Dir den Schnabel und erzähl dann endlich, damit ich weiß wen ich zur Minna machen muß. Und wenn es der neuen Gockel vom Nachbar „Gockel Glück“ ist, werde ich Ihn eigenhändig rupfen.
Frieda: Nein, *schluchtz* der doch nicht, habe Dir doch schon damals gesagt, das ich diesen Pfau nicht mag. Es ist … nein ich kann den Namen nie wieder sagen.
Elli: Gut, dann Umschreibe den Namen und erzähle mir jetzt was Dich so durcheinander bringt.
Frieda: *geräuschvoll Schnabel putzend* Also Elli, ich war heute spazieren und meine Beine gingen, wie von alleine zur Villa.
Elli: Moment, Du bist wieder zu unserem neuen Nachbarn rüber? Hat er Dir was getan, hat der Dich angefasst?
Frieda: Nein, das ist es ja *heul*
Elli: Wie das ist es ja? *Frieda von mir weghaltend und in die Augen schauender Weise*
Frieda: Genau, dieser Höllensohn hat nicht mich, sondern dieses andere Huhn auf langen Stelzen und mit blonden langen Locken im Arm genommen. *schnief* Als wenn das nicht genug wäre, legt dieser Satan sich diese blonde Einfältigkeit auch noch über die Schulter und trägt sie ins Haus und dabei haben sie einen Moschusduft verbreitet, der hängt jetzt noch in meiner Nase. Ich wollte mich auf ihn stürzen und ihm meine Krallen zeigen, aber ich wurde seinem Gärtner, Butler oder was auch immer aufgehalten.
Elli: * mühsam die Beherrschung behaltend* Öhm, Frieda Du sprichst von diesem großen, stattlichen und schön anzuschauenden Luzifer? Der Dich so feurig angesehen hat und Du ihm daraufhin sogleich Dein Hühnerherz geschenkt hast?*Beherrschung verlierend und jetzt grinsend*
Frieda: Ja, von genau dieser Ausgeburt der …. sag mal schüttelst du Dich gerade vor Zorn? Elli, bitte mach nichts unüberlegtes. Ich möchte nicht das Dir was passiert.
Elli: *wieder gefasst* Frieda, ich kann verstehen, dass Du Liebeskummer hast, aber sei doch ehrlich, außer seinem Namen, hat er kein Wort mit Dir gesprochen. Da hast Du wohl zu schnell Dein Herz verschenkt.
Frieda: Hmmm, vielleicht, aber so bin ich halt, spontan und emotional. Aber wie bekomme ich jetzt mein Herz zurück?
Elli: Das ist kein Problem, zum Glück ist es ja gerade mal 1 Woche her. Ich habe mal gehört ein Verbrennungsritual soll helfen.
Frieda: Elli spinnst du,ich werde doch nicht zum Brandstifter!!!
Elli: *Lach* Nein, wir nehmen Deinen Zettel, den Du mir letzte Woche unter die Nase gehalten hast, mit den Beschreibungen von Luzifer, nehmen eine Feder von Dir zünden es an und sagen dabei die Worte: Luzifer, du Verdienst meine Liebe nicht und gib mir sofort min Herz zurück. Was hältst Du davon?
Frieda: Elli, das ist jetzt nicht Dein Ernst. Wer von uns beiden ist den hier die Erwachsene? So ein Hokus Pokus. Nee, dafür habe ich jetzt keine Zeit. Ich dachte wir können darüber wie Erwachsene reden, aber anscheinend war dein Tag heute nicht besonders gut. Lass uns ein anders mal reden. Ich mach jetzt wieder die Musik an.
Elli: Frieda, gut wenn du das so siehst. Aber eine Frage habe ich noch? Wer war dieser Gärtner oder Butler? Ach, und die Musik suche ich aus. Das Lied, hat meine Mutter mir auch immer zitiert.
Frieda: Elli, ich sagte doch wir reden ein anders mal. Ich brauche jetzt erstmal Abstand. Ich bin jetzt erstmal damit beschäftigt, dieses Huhn auf langen Stelzen und blonden langen Locken zu verwünschen. Sie soll zu Asche werden.
Elli: Frieda, Du weißt,das dass nicht funktioniert.
Frieda: Sagt die, die mich zum zündeln überreden will. Was ist jetzt mit dem Lied?
Elli: Schon gut. Kommt gleich, muß nur noch die Platte suchen.

 

So, natürlich will jetzt auch jeder wissen wer diese blonde Einfältigkeit auf langen Stelzen ist. Darf ich die Übeltäterin vorstellen? Ach was ich mach es einfach. Wer meiner Frieda Leid zufügt, braucht von mir keine Rücksicht erwarten.

Steckbrief Shyrill

Shyrill Elli

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2 Antworten zu Erkenntnis

  1. SanNit schreibt:

    Arme Frida 😀

    Gefällt 1 Person

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