Supernatural Retirement:Monster a.D.

Friede und ich haben philosphiert über das was wäre wenn … nun ja, auch wir werden nicht jünger, aber wohin wenn man älter wird. Etwas besonders dürfte es dann schon sein, ein Castle wäre doch was für uns. Und dann sind wir über Supernatural Retirement gestolpert. „Übernatürlicher Ruhestand“ das klang mal nach etwas anderem. Ob uns dieser Altersruhesitz gefällt, das könnt Ihr am Ende lesen. Auf jeden Fall lohnt es sich, die Supernatural Retirement:Monster a.D. Bröschüre durchzulesen.

Hier geht`s zum Buch
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Ich möchte mich bei Carmen Gerstenberger bedanken, dass ich „Supernatural Retirement: Monster a.D.“ als Rezensionsexemplar lesen durfte. Meine ehrliche Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst.

Cover:
Das Cover ist mystisch und passt sehr gut zur Geschichte.

Zur Story:
Ja, nicht nur wir sterblichen haben das Problem mit dem Altersruhesitz. Auch die übernatürlichen Wesen, müssen sich mit diesem Thema auseinander setzten.

Der Altersruhesitz sollte ein Ort der Ruhe und  Erholung sein, um den lang verdienten Feierabend genießen zu können. Aber Moment mal, für uns Menschen ist das ja nachvollziehbar unser Dasein ist ja begrenzt und unsere Körper zeigen „Gebrauchsspuren“ auf, aber bei übernatürlichen Wesen, die die Unsterblichkeit gepachtet haben, sollte man doch meine, dass sie kein Ruhe Castle brauchen. Doch leider haben auch sie das Problem und die Auswahl an geeigneten Orten ist quasi nicht vorhanden. Es gibt nur ein Castle und in dem müssen alle, egal ob Werwolf, Höllenfürst, Seelenfresser, Hexen, Nymphen Kobolde, Yeti, Ramses das Phantom und viele mehr, zusammen leben. Das dies nicht ohne Komplikationen abgeht, dürfte klar sein, aber als dann auch noch Morde dazu kommen, ist es mit der Ruhe endgültig vorbei. 

Fazit:
Carmen Gerstenberger hat es geschafft, Figuren die wir alle kennen und fürchten, in einem völlig andern Licht darzustellen. Da wäre Archie der Werwolf, wenig angsteinflößend, wenn die Verwandlung nur zur Hälfte funktioniert. Belial, der liebestolle Höllenfürst, der jedem Rockzipfel hinterher schaut und keine Gelegenheit der Eroberung auslässt, verbreitet dadurch auch nicht wirklich Angst und Schrecken. Vlad, ein depressiver Vampir hat seine Beißqualitäten auch eingebüßt. Mara, eine Hexe die durch einen Hexenschuss in den Rollstuhl verbannt wurde. Das sind jetzt nur ein paar der Bewohner, aber trotz Ihrer Gebrechen, sollte man Sie nicht unterschätzen. Mit Witz und Humor geht es auf Mörderfang. Der Schreibstil ist flüssig und die Beschreibungen so echt, dass man sofort in der Geschichte drin ist und man das Gefühl hat, auch ein Mitbewohner zu sein. Ich kam mir vor wie Miss Marpel. Meine Ermittlungen, habe ich oft selbst sabotiert, da ich aus dem kichern nicht mehr rauskam. Ich hatte öfters das Gefühl, Archie`s  genervten Blick auf mir zu spüren und Vlad`s Unverständnis über meine Heiterkeit. Nun und über Belial, da schweige ich jetzt lieber, der Höllenfürst weiß wie man eine Frau zum Glühen bringt. Aber ich schweife ab. Zurück zum Buch. Der Einfallreichtum von Carmen Gerstenberger hat mich wieder fasziniert. Die Wendungen waren nicht vorhersehbar und eins ist mir klar geworden, in dieser WG will ich wohnen. Liebe Carmen wo bekomme ich das Aufnahmeformular? 

Leseempfehlung:
Eine klare Leseempfehlung von mir für jeden der Spaß und Spannung gepaart mit Wortwitz steht.

Frieda und ich sind uns einig, wir ziehen ein in diese WG 🙂

huhn-5-sterne

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